Centre Pompidou / Pockets full of memories

Taschen voller Erinnerungen. Persönliche Erinnerungen an Objekte. Spezielle Dinge. Es geht um die Umkehrung des Museumskontextes fuer den kanadischen Medien- und Konzeptkünstler George Legrady aus Californien. Und um das Sammeln von Informationen und ihren Dingen in einem großen digitalen Archiv. Ein ständig wachsendes Archiv der Erinnerungen. Diese Archiv unterliegt einem komplexen mathematischen Algorhythmus. Dieser mapt die Informationen immer wieder neu und stellt die Objekte in immer unterschiedlichen kontextsensitiven Bezügen zu einander dar. Das Projekt hat diese Ideen aufgegriffen, und hat eine Visualisierung dieser Vernetzungen und der Darstellung aller Objekte in einem Netzwerk geschaffen. Digitale Avatare und Abbilder von Menschen und Dingen. Die Gestaltung des Raumes, der Terminals und deren Interfaces, die Internetapplikation und die Druckapplikationen gehen spielerisch mit diesen Metaphern um. Eine poetische Medienkunstinstallation ist entstanden auf die man nicht nur im Museum, sondern auch über das Internet Zugriff hat, und die Möglichkeit hat die SOM (Self organising map) zu erweitern.

Interactive Funktionsanimation zur Erläuterung des Scanprozesses. Somit wurde eine durch alle Alterschichten verständliche Handhabung, welche zum Funktionieren der Ausstellung beigetragen hat, gewährleistet.

Interaktive Medieninstallation, Ausstellungsgestaltung und Erscheinungsbild für das Projekt »Pockets full of memories« des kanadisch/ungarischen Medienkünstlers Prof. George Legrady im Centre Pompidou, Paris.

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